Knigge international: Frankreich

Folge 3 #Benimmregeln für Frankreich
SATZGEWINN erklärt die 5 wichtigsten Regeln

Frankreich ist eines der beliebtesten, schönsten und romantischsten Reiseziele der Welt. Nicht nur das Wahrzeichen Frankreichs, der Pariser Eiffelturm, ist eine Reise wert. In Frankreich gibt es viele lohnenswerte Reiseziele. Als deutscher Tourist sollte man sich höflich, zurückhaltend und respektvoll verhalten. Da ist es von Vorteil, die wichtigsten Kniggeregeln des Landes zu kennen. Das Übersetzungsbüro SATZGEWINN hat eine Top-5-Liste für Sie zusammengestellt.

Die französische Sprache

Für die Franzosen ist ihre Sprache ein wichtiges Kulturgut, auf das sie stolz sind. Wegen der ehemaligen Kolonien wird in vielen Ländern heute noch Französisch gesprochen. Französisch ist dort die offizielle Amtssprache. Nicht nur in Frankreich – in allen Ländern der Erde freuen sich die Menschen, wenn man die Landessprache ein wenig beherrscht. Begrüßungen, Bitte und Danke und kleine Höflichkeitsformen sollten Sie auf Französisch parat haben. Achtung: Im Französischen gibt es wie bekanntermaßen im Englischen auch false friends, die faux amis. So ist ein „Baiser“ hier kein Zuckergebäck, sondern ein Kuss. Und das französisch anmutende Wort Regisseur ist in Frankreich nicht jemand der Filme dreht, sondern ein réalisateur. Wenn Sie Unterstützung in Fragen der falschen Freunde benötigen, ist unser Übersetzungsbüro französisch gerne für Sie da.

Der Restaurantbesuch

In Deutschland ist es nicht ungewöhnlich, dass man sich in einem Restaurant einfach an einen freien Tisch setzt. In Frankreich wartet man am Eingang, bis einen der Ober zum Platz geleitet. Aus der Karte wählt man am besten ein Menü. Der Grund dahinter ist simpel: A la carte zu essen, ist deutlich teurer. Beim Trinkgeld gibt es keine feste Regelung. Fünf bis fünfzehn Prozent sind üblich.

Die Tischmanieren

Essen wie Gott in Frankreich. Ein weiteres wichtiges Kulturgut. Da für die Franzosen essen nicht einfach nur Nahrungsaufnahme ist, werden die Mahlzeiten zelebriert. Hastiges Herunterschlingen ohne zu genießen ist ein No-Go. Die Tischmanieren sind förmlicher als in Deutschland. Die Nachspeise, ganz gleich ob Obst oder Kuchen, wird mit Messer und Gabel gegessen. Große Salatblätter werden mit dem Besteck vorsichtig gefaltet. Letzte Soßenreste werden nicht mit dem Brot aufgenommen. Allgemein bleibt die typisch deutsche Angewohnheit, alles aufzuessen, lieber in Deutschland. Ein kleiner Anstandsrest gilt bei den Franzosen als stilvoll.

Andere Menschen kennenlernen

Am Tag wird „Bonjour“ gegrüßt. Am frühen Abend heißt es „Bonsoir“. Je nachdem, ob man einer Dame, einem Mädchen oder einem Herren gegenübersteht, wird der Anrede „Monsieur“, „Madame“ oder „Mademoiselle“ hinzugefügt. Ansonsten gilt der kurze Gruß als zu unhöflich. Die richtige Begrüßung ist unserem Übersetzungsbüro französisch zu erlernen. Zur Begrüßung wird seltener die Hand gereicht, als es in Deutschland üblich ist. Sein Gegenüber redet man mit „Sie“ („vous“) an. Die Franzosen sind ein förmliches Volk, nur Freunde duzen sich untereinander. Beim Essen wird nicht über Geschäftliches gesprochen.

Die richtige Kleidung

Frankreich ist das Land der Mode. Zahlreiche Designer haben ihren Sitz in Paris und die heimische Fashion-Week ist das wichtigste Mode-Event weltweit. Die schicken Boutiquen offerieren die elegantesten Stücke. Deswegen sollte man sich auch als Urlauber passend und gut kleiden. Selbst in der Freizeit werden nicht zu lässige Sachen getragen. Mit einem elegant-legeren Modestil ist man immer auf der sicheren Seite. Bei Geschäftsessen und bei öffentlichen Anlässen werden von Herren Anzüge und von den Damen schicke Kleider erwartet, die Eleganz beweisen.

Beglaubigte Übersetzung Köln