Übersetzungsfehler

Wohl wenige Tätigkeiten sind so fehleranfällig wie das Übersetzen. Selbst an so richtig guten Tagen, an denen man sich auf der Höhe seiner kreativen und stilistischen Kräfte wähnt und die Finger zielsicher immer die richtigen Tasten treffen, können immer noch eine Menge Dinge schiefgehen. In Eile übernimmt man dann vielleicht eine nicht ganz stimmige Vorübersetzung, vergisst, dass der aktuelle Kunde ganz andere Kopplungs- oder Anführungszeichenregeln wünscht als der letzte, oder sitzt schlichtweg einem komplett verunglückten Ausgangstext auf.

Ebenso zahllos wie die Fallstricke beim Übersetzen sind die Internetseiten, die sich über Übersetzungsfehler lustig machen. Das Internet ist voll davon. Und dass der Google-Übersetzer, so beängstigend-rasant seine Entwicklung manchem scheinen mag, bisher in erster Linie mit seinen Beatboxing-Fähigkeiten begeistert, dürfte sich auch schon herumgesprochen haben. Das vielbeschworene 4-Augen-Prinzip ist für eine gute Übersetzung deshalb Pflicht. Und rettet natürlich auch uns immer wieder vor Fehlern. In Zukunft wird in diesem Blog sicher noch das ein oder andere Mal von lustigen (Übersetzungs)fehlern à la „Die Maschine muss von Hans bedient werden“ zu lesen sein.